Über uns

Gegen Unternehmerwillkür und Betriebsratsmobbing.
Für Arbeitsrechte.

Selbstverständnis des Netzwerks

Wir sind ein überregionales Bündnis von Aktionsgruppen, Solidaritäts-Komitees und Vereinen, das partei- und gewerkschaftsunabhängig ist, jedoch mit allen Organisationen zusammen arbeitet, die unsere Ziele teilen. Wir verstehen uns als Netzwerk und Zusammenschluss von:

  • Beschäftigten, die von Union Busting betroffen sind
  • Betriebsratsmitgliedern
  • GewerkschafterInnen
  • JournalistInnen
  • RechtsanwältInnen und
  • engagierten BürgerInnen.

Wir organisieren Solidarität, ggf. Kontakt zur Presse, bei Bedarf führen wir Aktionen durch, verteilen Flugblätter und mobilisieren UnterstützerInnen, die an Arbeitsgerichtsprozessen teilnehmen. Auf Dauer kann ein lokales Solidaritätskomitee, das einen konkreten Konflikt auf Beschäftigtenseite unterstützen will, nur dann sinnvoll arbeiten, wenn sich unmittelbar Betroffene anschließen.

Wir sammeln Wissen und praktische Erfahrungen über Union Busting, worunter wir die Verhinderung von kollektivrechtlicher Interessenvertretung verstehen, insbesondere über aggressive Arbeitgeber und ihre professionellen Helfershelfer, deren Strategien und Netzwerke.

Wir wollen durch die Vernetzung kontinuierliche Aufklärungsarbeit und Kampagnenführung gegen aggressive Akteure und deren Methoden gewährleisten und unterstützen.

Das Netzwerk stellt ausdrücklich keine Konkurrenz zu Gewerkschaften oder anderen politischen Organisationen und Foren dar, die sich mit dem Thema beschäftigen. Wir verstehen uns als ein Bündnis, in dem das in den einzelnen Gruppen vorhandene Knowhow zusammengetragen und koordiniert werden kann.

Wir leisten nicht bloß nachgeordnete Unterstützung für Gewerkschaften, Parteien oder andere Organisationen. Unser Bündnis besitzt Eigenständigkeit, und wird diese zur Not auch verteidigen, sowie im Konfliktfall immer auf Seiten der Beschäftigten stehen.

Angesichts der massiv zunehmenden Union Busting-Angriffe der Kapitaleigner, halten wir eine konfliktbereite, konsequente und basisorientierte Gewerkschaftspolitik für notwendig.

Wir fordern alle diejenigen auf, aus der Isolation heraus zu treten und sich mit uns zu vernetzen, die entweder selbst von Union Busting betroffen sind oder sich solidarisch mit dem Thema beschäftigen wollen.

(verabschiedet am 20. Juni 2015 in Köln)